Bedingungen

Bedingungen

Bezüglich des Dienstleistungsvertrags zwischen dem Auftraggeber und Aabévé Übersetzungsbüro wie festgelegt am 20. September 2007.

Bedingungen Aabévé Vertaalbureau


Artikel 1 – Begriffsbestimmung

In den nachfolgenden Artikeln wird verstanden unter:

  • Aabévé: Aabévé Übersetzungsbüro
  • Auftraggeber, die natürliche Person oder die juristische Person, die Aabévé Übersetzungsbüro den Auftrag zur Ausführung von Übersetzungsdiensten erteilt
  • Vertrag, der Vertrag, mit dem Aabévé sich dazu verpflichtet für den Auftraggeber Übersetzungsdienste auszuführen

Artikel 2 – Algemeine Geschäftsbedingungen

  • Die Bedingungen gelten für alle Angebote von Aabévé, Verträge und Dienstleistungen. Dies im weitesten Sinne des Wortes. Regelungen, die von diesen Bedingungen abweichen, sind erst dann bindend, wenn dies schriftlich von Aabévé bestätigt wurde. Und gelten sodann ausschließlich für die ausdrücklich geschlossenen Verträge. Treffen widersprüchliche Bedingungen aufeinander, gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftraggebers nicht. Auch nicht, wenn diese als erste vorgelegt wurden, es sei denn, sie wurden von Aabévé schriftlich anerkannt.

Artikel 3 – Angebote

  • Alle Angebote von Aabévé sind völlig unverbindlich. Die Geltungsdauer alle Angebote von Aabévé beträgt 30 Tage.

Artikel 4 – Verträge

  • Verträge kommen erst nach ausdrücklicher Zustimmung von Aabévé zustande. Diese ausdrückliche Zustimmung ergibt sich aus der schriftlichen Bestätigung von Aabévé oder aber aus der Tatsache, dass wir die Erfüllung des Vertrags in die Wege leiten.
  • Ein Vertrag zur Erstellung einer Übersetzung wird geschlossen unter der Voraussetzung, dass Aabévé, nach Einsicht des zu übersetzenden Texts, aus schwerwiegenden Gründen innerhalb eines vertretbaren Zeitraums noch straflos vom Vertrag zurücktreten kann.

Artikel 5 – Allgemeine Bestimmungen

  • Aabévé verpflichtet sich, die Sorgfalt eines ordentlichen Auftragnehmer walten zu lassen.
  • Aabévé ist gehalten, rechtzeitig gegebene und verantwortbare Anweisungen bezüglich der Ausführung des Auftrags zu befolgen.

Artikel 6 – Vergabe an Dritte

  • Aabévé ist berechtigt, zur Vertragserfüllung Dritte heranzuziehen.

Artikel 7 – Beanstandungen

  • Sollte die Erfüllung des Vertrags für den Auftraggeber nicht akzeptabel sein, gewährt er Aabévé Gelegenheit, innerhalb eines angemessenen Zeitraums die erforderlichen Korrekturen vorzunehmen.

Artikel 8 – Urheberrecht

  • Das Urheberrecht an der Übersetzung liegt bei Aabévé.

Artikel 9 – Lieferfristen

  • Falls der Auftraggeber keine Lieferfrist festgesetzt hat und diesbezüglich nichts vereinbart wurde, wird Aabévé selbst eine angemessene Frist festsetzen.
  • Bei einer Änderung des Auftrags ist Aabévé berechtigt, die Lieferfrist in angemessener Weise zu verlängern. Der mit dem Auftraggeber vereinbarte Liefertermin ist niemals als äußerster Termin aufzufassen, wenn nicht schriftlich das Gegenteil vereinbart wurde.

Artikel 10 – Höhere Gewalt

  • Höhere Gewalt
    Bei höherer Gewalt werden Dienstleistungs- und sonstige Verpflichtungen von Aabévé aufgeschoben. Aabévé ist in diesem Fall verpflichtet, die vereinbarten Dienstleistungen zu verrichten, sobald dies nach billigem Ermessen möglich ist.
    Der höheren Gewalt gleichgesetzt sind unvorhergesehene Umstände in Bezug auf Personen und / oder Material. Deren oder dessen wir uns zur Erfüllung des Vertrags bedienen oder zu bedienen pflegen, die derart sind, dass die Erfüllung des Vertrags dadurch unmöglich oder aber in solchem Maße beschwerlich und / oder unverhältnismäßig kostspielig wird, dass eine pünktliche Erfüllung des Vertrags nach billigem Ermessen nicht von Aabévé gefordert werden kann.
  • Umstände
    Als solche Umstände kommen unter anderem in Betracht behördliche Maßnahmen, Betriebsstörungen, Störungen bei der Lieferung von Übersetzungen, Arbeitsniederlegungen, Aussperrungen, Behinderungen durch Dritte, von beiden Parteien unvorhergesehene technische Komplikationen et cetera.
    Falls Aabévé beim Eintreten der höheren Gewalt Verpflichtungen bereits teilweise erfüllt hat, ist Aabévé berechtigt, die Dienstleistungen, die bereits geleistet wurden, gesondert in Rechnung zu stellen und ist der Auftraggeber gehalten, diese Rechnung zu begleichen, als handle es sich um eine gesonderte Geschäftshandlung.

Artikel 11 – Ende

Der Vertrag endet:

  • mit seiner Erfüllung;
  • zum von den Parteien festgelegten Zeitpunkt;
  • durch gerichtliche Auflösung;
  • durch Entmündigung von Auftraggeber oder Aabévé, Zahlungsaufschub oder
    Konkurs des Auftraggebers oder Aabévé.

Artikel 12 – Schwerwiegende Gründe

  • Jede der Parteien ist jederzeit berechtigt, sich aus schwerwiegenden Gründen an den Richter zu wenden mit der Bitte, den Vertrag aufzulösen. Als schwerwiegende Gründe betrachtet werden dabei Veränderungen der Umstände, die solcherart sind, dass der Vertrag aus Billigkeitsgründen unmittelbar oder nach kurzer Zeit beendet werden sollte.

Artikel 13 – Vergütung

  • DerAuftraggeber schuldet Aabévé ein Honorar.
  • ABV stellt den Umfang des Honorars fest unter Berücksichtigung der Tarife die Aabévé im Allgemeinen verwendet.

Artikel 14 – Honorar

Wenn der Vertrag endet, bevor der Auftrag ausgeführt wurde oder bevor die Frist, die dafür eingeräumt wurde, verstrichen ist, und die Schuldenlast des Honorars abhängt von der Vollendung beziehungsweise dem Verstreichen der Frist, hat Aabévé das Recht:

  • auf das volle Honorar, falls der Auftraggeber den Vertrag durch eine Kündigung im Widerspruch zu den Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen beendet hat oder der Vertrag aufgrund eines Versäumnisses aufgelöst wurde, das dem Auftraggeber anzulasten ist.
  • auf einen im Zusammenhang mit den bereits ausgeführten Tätigkeiten nach Billigkeit zu bestimmenden Teil des Honorars in alle anderen Fällen der vorzeitigen Vertragsbeendung.

Artikel 15 – Zahlungsbedingungen

  • Rechnungen
    Rechnungen sind, ohne Abzug oder Aufrechnung innerhalb 14 Tagen nach Rechnungsdatum zu begleichen, sofern nicht schriftlich eine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde.
    Aabévé, ungeachtet der vereinbarten Zahlungsbedingungen, berechtigt, vor der Lieferung genügend Sicherheit für die Zahlung zu fordern und die Vollendung des Auftrags einzustellen, falls diese Sicherheit nicht gegeben werden kann.
  • Nicht rechtzeitigen Zahlung
    Im Falle der nicht rechtzeitigen Zahlung irgendeines Betrags vonseiten des Auftraggebers wie auch im Falle eines (vorläufigen) gerichtlichen Zahlungsaufschubs oder im Konkursfall sind sämtliche Beträge, die der Auftraggeber Aabévé schuldet, sofort und insgesamt fällig, ohne dass irgendeine Mahnung oder Inverzugsetzung erforderlich ist.
  • Zinsen
    Bei nicht rechtzeitiger Zahlung eines beliebigen Betrags ist der Auftraggeber eine monatliche Vergütung schuldig der zu diesem Zeitpunkt gesetzlichen Zinsen, die ab dem Fälligkeitstag an und über den gesamten zu diesem Zeitpunkt fälligen Betrag zu berechnen sind, wobei ein angebrochener Monat als voller Monat zählt. Sämtliche Kosten, sowohl gerichtliche als auch außergerichtliche, darunter auch die Kosten für Rechtsbeistand, die im Zusammenhang mit der Eintreibung der fälligen Beträge entstehen, gehen zulasten des Auftraggebers.

Artikel 16 – Reklamationen

  • Eventuelle Reklamationen müssen innerhalb 14 Tagen nach Erhalt der Übersetzungsdienste oder sonstiger Dienstleistungen schriftlich erfolgen. Hat der Auftraggeber die gelieferten Dienste nicht innerhalb 14 Tagen nach Erhalt ordnungsgemäß auf ihre Brauchbarkeit hin untersucht, wird davon ausgegangen, dass er sich mit der Lieferung oder den Diensten einverstanden erklärt hat.

Artikel 17 – Haftung

  • Schadenerzatz
  • Der von Aabévé zu ersetzende Schaden wird vermindert, falls der vom Auftraggeber zu zahlende Preis gering ist im Verhältnis zum Umfang des vom Auftraggeber erlittenen Schadens.
  • Aabévé haftet nicht für Schaden, der entstanden ist durch Absicht oder grobe Fahrlässigkeit von Übersetzern und / oder Hilfskräften.
  • Nicht in Betracht für Entschädigung kommt wie auch immer entstandener Betriebsschaden. Der Auftraggeber hat sich bei Bedarf gegen diesen Schaden zu versichern.
  • Betriebsschaden nicht in Betracht
  • Aabévé haftet ausschließlich für den vom Auftraggeber erlittenen Schaden, der die direkte und ausschließliche Folge einer uns anzurechnenden Pflichtverletzung ist, unter der Bedingung, dass für Entschädigung nur der Schaden in Betracht kommt, für den ABV versichert sind. Dabei werden die folgenden Bestimmungen beachtet:
  • Entschädigung
  • Der Auftraggeber schützt Aabévé vor jedem Anspruch auf Schadensersatz, der von Dritten an Aabévé gestellt wird und im Zusammenhang mit der Verwendung von den vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Informationen und – allgemeiner – aus welcher Ursache auch immer entstanden ist, und haftet für alle daraus erwachsenden Kosten.
  • Fehler
  • Fehler, die als Folge der telefonischen Auftragserteilung oder Auftragsänderung entstanden sind, gehen zulasten des Auftraggebers. Der Auftraggeber trägt in diesem Fall das Risiko. Die Beweislast liegt ebenfalls beim Auftraggeber.

Artikel 18 – Schaden

  • Aabévé haftet niemals für Schaden, der entstanden ist durch Verlust, Zerstörung oder Beschädigung der ihm anvertrauten Manuskripte, Dokumente, Bücher und Papiere.

Artikel 19 – Gerichtsstand

  • Alle Rechtsstreitigkeiten, die sich aus aus dem Vertrag ergeben, werden dem Urteil des zuständigen Richters unterworfen.